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U20 II Mannschaft

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Zum ersten mal konnten wir in dieser Saison eine zweite U20 Mannschaft aufstellen. Die erste U20 Mannschaft spielt erfolgreich in der der NRW Jugendliga und besteht aus unseren sieben stärksten Jugendspielern. In der zweiten Mannschaft kommen einerseits erfahrene jüngere Spieler wie Luna, Jannis, Emil und Mikail zum Einsatz, andererseits wird etwas älteren Neueinsteigern wie Helge, Martin, Kevin, Fabian, Jonah und Adam die Gelegenheit gegeben Turniererfahrung zu sammeln. Die Aufzählung zeigt schon, dass bei sechs Brettern nicht immer alle werden spielen können. Leider haben sich nur vier Mannschaften in der Verbandsklasse gelmeldet, so dass es eine kurze Saison wird. Das Saisonziel ist der Aufstieg in der OWL Verbandsliga in die mindestens zwei Mannschaften aufsteigen.
(GG)

2. Runde SG Hücker-Aschen - BSK II 3,5:2,5

16.03.24

In der U 20 Verbandsklasse kassierte unsere stark ersatzgeschwächte U 20 II (von der Stammbesetzung war nur Helge dabei, gleich 6 Ausfälle) in Hücker-Aschen die leider zu erwartende Niederlage. Im Vorfeld hatte ich Brett 6 als Schwäche beim Gegner ausgemacht und Helge an 1 war gegen seinen Gegner auch Favorit. An 2 bis 5 war unser Aufgebot allerdings etwa 150 - 200 DWZ schwächer einzuschätzen. Also 1 und 6 gewinnen und an 2 bis 5 noch 1,5 Punkte rausleiern war die Marschroute. Fast schien das sogar aufzugehen, leider aber nur fast...
Adam nutzte einen Eröffnungsfehler seines Gegners zu einem starken Angriff, der nach nur 17 Zügen zum Matt führte und unsere 1:0 in Front brachte. Hücker-Aschen trat ohne die nominelle Nr. 1 an und Helge war der Hückeraner Nr. 2 Julius Luttermann taktisch deutlich über
legen und gewann entscheidend Material und holte den 2. Punkt.
An den anderen Brettern saßen unseren Leuten deutlich ältere, deutlich größere (der Gegner von Jonah war über 2m groß und schon dadurch einschüchternd), deutlich erfahrenere und wohl auch stärkere Gegner gegenüber.
An allen Brettern kamen unsere Leute zunächst sehr gut aus der Eröffnung und es entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe. Doch je länger es dauerte, desto mehr kamen die Hückeraner aus ihren anfangs gedrückten Stellungen heraus. Jonah kam an Brett 5 als erster in Schwierigkeiten. Er hatte seine Position mit seinen Angriffsversuchen offensichtlich überstreckt und verlor erst einen, dann einen zweiten Bauern, danach war die Position hoffnungslos und trotz langer Gegenwehr auch nicht mehr zu retten.
Eymen kam an Brett 2 super aus der Eröffnung, hatte einen bärenstarken Fianchettoläufer und einen Springer in der gegnerischen Stellung, aber die fehlende Spielpraxis...gleich mehrfach übersah er taktische Möglichkeiten wie einen vermutlich gewinnbringenden Qualitätsgewinn, um dann den Überblick zu verlieren und durch einen Abzug einen Turm einzubüßen.
Kevin spielte ebenfalls eine solide und fast fehlerfreie Eröffnung. Dann fehlte aber im Mittelspiel der konkrete Plan und sein Gegner konnte die Initiative ergreifen. Das war alles noch nicht schlimm, ein halber Punkt war immer noch drin. Doch dann hatte Kevins Gegner einen Geistesblitz und bot ein spektakuläres Damenopfer an. Leider ging Kevin in die Falle, weil er sich verrechnet hatte, nahm er die Dame und wurde forciert Matt gesetzt. Er hatte den entscheidenden Zwischenzug des Gegners in der Berechnung übersehen.
Beim Stand von 2:3 war Fabian gegen Marla Windmüller gefordert. Lange Zeit hatte er einen starken Königsangriff, aber seine Gegnerin verteidigte sich zäh und gewann zudem einen Bauern. Es entstand eine Stellung mit zwei offenen Königen mit allen Optionen. Als Marla dann Remis anbot, traute sich Fabian angesichts des Minusbauern nicht mehr Alles oder Nichts zu spielen und nahm das an. Damit hatten wir 2,5:3,5 verloren.
Damit kann unsere Mannschaft aus eigener Kraft nicht mehr Erster werden. Schade. Trotz der 5 Mann Ersatz war nach dem Spielverlauf auch ein Sieg im Bereich des Möglichen. Aber am Ende setzte sich die größere Erfahrung der Gastgeber durch. (RK)

1. Runde BSK II - LSV/Turm Lippstadt 4,5:1,5

21.01.24

Die größte Neuigkeit gab es jenseits des Schachbretts. Wir haben eine neue Spielstätte gefunden und zum ersten mal in der kleinen Mensa der Martin Niemöller Gesamtschule in Schildesche gespielt! Die Schule lässt sich mit ÖPNV und mit dem Auto sehr gut erreichen. Der große, fensterreiche Raum im Erdgeschoss bietet gute Spielbedingungen. Dort ließen sich problemlos auch drei Mannschaftskämpfe parallel austragen. Als Aufenthalts und Analyseraum konnte die große Mensa nebenan genutzt werden. Danke an Peter Grün dessen Einsatz es  zu verdanken ist, dass wir den Raum nutzen können.

Die Gegner aus Lippstadt waren nominell leicht favorisiert, wobei wir um die Stärke unsere DWZ-losen Martin und Fabian an den letzten beiden Brettern wussten.

Die Partien von Brett 1 bis Brett 6:

Helge spielte mit Schwarz einen schönen positionellen Vorteil heraus indem er das vereinzelte Bauernduo auf c3 und d4 mit Figuren blockiert. Er gewann einen Bauern und machte Remis nachdem dieser wieder verloren gegangen war. Das Springerendspiel in der er Endstellung war jedoch aufgrund des entfernten Freibauern immer noch gewonnen.

An Brett 2 gab es ein Duell zweier Teilnehmer der deutschen Meisterschaft. Luna spielte gegen Jad Besou, dem jüngeren Bruder des Stars Hussein Besou. Jad war dritter deutschen U8 Meisterschaft 2023. Luna hatte aus der Eröffnung einen klaren Vorteil durch einen gedeckten Freibauern auf c5 und konnte die Partie später gewinnen.

Jannis kannte eine kritische Fortsetzung im Möller Angriff der italienischen Partie nicht und kam direkt in der Eröffnung unter die Räder.

Emils Stellung gegen die Sizilianische Drachenvariante wurde immer besser. Durch den Vormarsch seines f-Bauern machte er dem gegnerischen König Probleme und gewann dadurch.

Martin raubte seinem Gegner schnell einen Bauern und das Rochaderecht und gewann souverän.

Fabian spielte seine erste offizielle Turnierpartie. Nach gutem Start verlor er zwischenzeitlich eine Figur, hatte aber genug Bauern dafür und gewann später leicht.

Mit einem einem so klaren Sieg gegen die stärkste Mannschaft der Liga hatten wir nicht gerechnet. Der Weg zum Aufstieg ist damit vorgezeichnet.

(GG)

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